Larry Mitchell




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„Potawatomi Tracks“ by Larry Mitchell

Review ( Buchbesprechung ) by Joni Bour
( Diese Buchbesprechung wurde veröffentlicht in „ The Native American Times „ , die Größte unabhängige Native American Zeitung in den Vereinigten Staaten , am 20. August 2004 )

Ich dachte ich hätte viel gelesen, was es eben zu lesen gab über den Vietnam Krieg aus der Perspektive der Soldaten/ Veteranen. Aber da fand eines Tages ein Brief den Weg zu meinem Haus. Ein Brief von Larry Mitchell welcher mir sein Buch “Potawatomi Tracks“ zusandte. Wie sich dann herausstellte, ,gab es Dinge über den Vietnamkrieg welche ich versäumt habe darüber nach zu denken.
Potawatomi Tracks ist ein Buch das nicht leicht zu lesen ist. Es ist schmerzhaft einfach zu folgen aber nicht leicht hinein zu schauen.
Was ich damit meine, gibt es irgend jemand, der gerne seine eigene Leiche im Keller anschauen möchte? Ich nicht! Aber das ist es womit wir uns auseinander setzen müssen, wenn wir irgendwohin in diese Welt kommen.

Ich werde Herr Mitchell im Voraus um Verzeihung bitten, wenn ich von seiner Vergangenheit falsch spreche, dies ist nicht meine Absicht zu tun, aber ich möchte ein Licht auf die schwierige Lage der Native American Vietnam Veteranen werfen. Über sie wird selten gesprochen, geschrieben und selten werden sie geehrt. Diese Menschen sind ein großes Volk verglichen mit mir. Wenn meine Großväter ihre Haare abgeschnitten hätten, mein Land und die Sprache gestohlen, ich bin nicht sicher ob ich so begeistert wäre dieser Regierung zu dienen die solches zugelassen hat.
Ich höre manchmal die Leute sagen:“ Warum kommen die Indianer darüber nicht hinweg? Das geschah vor so langer Zeit.“
Meine Antwort wäre:“ Sie sind! Sie haben für dieses Land gekämpft, sie sind für dieses Land gestorben, noch lange bevor dieses Land einen Namen hatte. Es erscheint mir merkwürdig, dass trotz des Erbes der Menschen von ihnen erwartet wird, ihr Leben in einem fremden Land zu lassen, selbst für eine ausländischen Anlass, aber in ihrer eigenen Heimat werden sie nicht für diese Opfer geehrt.
Es gibt viele Narben die ein Mann besitzen kann. Eine Schusswunde heilt, fragt jeden Soldaten mit einem Verwundetenabzeichen. Sie kann sogar für die eine oder andere Geschichte gut sein. Wunden auf dem Unterarm durch Dschungel-Fäulnis lässt einem stöhnen aber schmerzt einen Veteranen nicht mehr.
Aber im Inneren gibt es Wunden, an die man nicht heran kommt so sehr man es auch versucht, man kann sie weder verbinden noch nähen. Man kann sie nicht wegblasen, nicht ignorieren, nicht umgehen und man kann ihnen nicht davon laufen. Sie werden ein Teil von dir, irgendwie, sie sind du. Dann stellt sich die Frage, wie lebst du dein Leben als die Person, als die zu sein du gemacht wurdest.
Der Autor spricht darüber mit großer Ausdruckskraft----er bedauert anscheinend nicht seinem Land gedient zu haben, und warum nicht? Man zögert nicht zu fragen. Er wurde ignoriert, verspottet, zurück gewiesen und schlecht behandelt. Was würden sie machen wenn die Rollen vertauscht wären?. Das ist die große Frage. Wären Sie in der Lage oben auf zu stehen? Würden sie unter der Last zusammen sinken ?
Ich hatte etwa die Hälfte des Buches gelesen als ich meinte nicht weiter lesen zu können, ich wollte nicht mehr erfahren, was dem Autor mit seinem halsbrecherischen, selbst zerstörerischen Schritt geschah.
Ich war überzeugt, jemand anderer schrieb für ihn das Buch, weil er entweder im Gefängnis saß oder tot war. Weder noch.
Unbedingt weiter lesen, wenn man es bis dahin ertragen hat. Der Schluss rührt das Herz.
Der Autor schaut dir gerade wie ein ehrenhafter Mann in die Augen und er lächelt dir nie zu, --- das ganze Buch hindurch nicht. Ich wollte weg schauen vor Scham und ich wollte vor Wut aufschreien, wollte diesen Mann begegnen um zu beweisen, dass nicht alle Menschen so sind die er getroffen hat.
Ich hätte ihm gesagt, dass die Menschen in Oregon Veteranen nicht so behandeln. Dass er es hier besser gehabt hätte. Vermutlich sehe ich die Dinge mit den Augen einer Person für die immer eine Tür offen stand ,immer eine Wahl hatte, die nie Angst hatte mit Furcht einzuschlafen was mein Geist wohl macht wenn der Schlummer kam. Ich bin sicher, weil Männer wie er Opfer bringen. Ich war immer sicher. War das der Grund warum ich mich beim Lesen so hilflos fühlte? Ich fühlte mich nicht gut, ich blieb verstört zurück.
Aber vielleicht ist das der Zweck von manchen Dingen im Leben.
Rüttle die Menschen jetzt und heute auf!
Fordere ihre Meinung heraus, erschüttere ihren Elfenbeinturm, vielleicht fallen manche heraus und frischen ihr Gedächtnis auf.
Es sollte weder dir noch mir etwas ausmachen, ob der Vietnamkrieg vor 30 Jahren oder vor 30 Minuten beendet wurde.
Tatsache ist, dass Millionen gedient haben, Tausende opferten alles was sie hatten--- ihr Leben, ihre Seele, ihren Geist, Arme und Beine. Ich habe ihnen nichts zurück gegeben. Was haben Sie ihnen gegeben? Eine Parade? Arbeit wenn sie eine brauchten? Hände geschüttelt?
Ich weiß nicht was Sie vorhaben aber ich kann ihnen einen Vorschlag machen.
Lesen Sie diese Buch! Dann denken Sie darüber nach!
Dann entscheiden Sie, ob es ein klein bisschen Etwas gibt, das Sie einem Veteranen, den Sie kennen ,schulden.
Ich selbst weiß, was ich tun werde.
Ich werde Larry Mitchell einen Dankesbrief schreiben. Ich glaube, ich werde ihm auch eine Menge Kekse backen, jedem Soldaten gehört mit dieser Mail eine Dose voll mit Keksen.

( translated intoGerman by Ingrid Nothaft ) Larry, I did my best !



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